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Schwindel durch Stress

Schwindel durch Stress: Was kann man dagegen tun?

In vielen Fällen wird Schwindel durch Stress ausgelöst. Doch bis die Diagnose psychosomatischer bzw. psychogener Schwindel (Schwindel durch Stress) gestellt wird, vergeht oft eine lange Zeit mit unzähligen Arztbesuchen. Betroffene von Schwindel durch Stress fühlen sich häufig von Ärzten, der Familie oder Freunden mit ihren Beschwerden nicht ernst genommen. Doch auch wenn keine körperliche Erkrankung, den Schwindel hervorruft, so ist er doch vorhanden und belastet die Betroffenen sehr. Schwindel durch Stress kann dazu führen, dass Betroffene sich mehr und mehr zurückziehen und ihre Lebensqualität massiv durch den stressbedingten Schwindel beeinträchtigt wird. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es und was können Sie selbst gegen den Schwindel durch Stress unternehmen?

 

 

Schwindel durch Stress: Was sind die Auslöser?

Es muss nicht immer Stress im Beruf sein, der Schwindelattacken auslösen kann. Auch belastende Familiensituationen oder Streit im Freundeskreis können sich mit Schwindel bemerkbar machen. Besonders häufig von Schwindel durch Stress sind Mütter und Frauen betroffen. Sie jonglieren oft zwischen Beruf, Haushalt und dem stressigen Alltag mit Kindern hin und her - und möchten auch noch ihrem Ehemann eine gute Partnerin sein. Kommen dann noch finanzielle Sorgen dazu oder die notwendige Pflege eines Elternteils hinzu, wächst den Frauen schnell alles über den Kopf. Trotz Belastung und Stress funktionieren die Frauen meist weiter wie bisher, weil sie gar keine Möglichkeit sehen, die psychischen Belastungen zu reduzieren. Der Körper reagiert mit körperlichen Symptomen wie zum Beispiel Schwindel auf den Stress, um den Frauen ein Zeichen zu geben, dass sie weit über ihre Belastungsgrenze hinausgehen.

Auch wenn Sie sich in dieser Beschreibung wiederfinden oder andere Belastungen für ihren Schwindel sehen: zur genauen Abklärung des Schwindels sollte immer zunächst eine ärztliche Untersuchung stattfinden, um mögliche organische Ursachen festzustellen.

 

 

Schwindel durch Stress: die verschiedenen Arten

Schwindel durch Stress kann sich sehr unterschiedlich bemerkbar machen. Er wird beschrieben „als würde einem der Boden unter den Füßen weggezogen“ oder „als würde man umkippen“. Das Schwindelgefühl löst Unsicherheit und Ängste aus. Begleitend können vegetative Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Schweißausbrüche oder Herzrasen auftreten. Der Schwindel durch Stress tritt in der Regel bei bestimmten Situationen auf, zum Beispiel in Menschenmengen, beim Autofahren, bei bestimmten Körperhaltungen ober bei schnellen Kopfdrehungen. Die Betroffenen fühlen sich unsicher und ängstlich. Sie beginnen Situationen zu vermeiden, in denen der Schwindel durch Stress wieder auftreten könnte und möglicherweise unangenehme oder ernste Folgen haben könnte. Dies trägt jedoch zur Aufrechterhaltung des Schwindels durch Stress bei.

 

 

Entspannungstraining zum Stressabbau bei Schwindel durch Stress

Ein wichtiger Baustein der Behandlung von Schwindel durch Stress ist das Erlernen von Entspannungsmethoden und Techniken zur Stressbewältigung. Atemtechniken, Autogenes Training oder Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson gelten als bewährte Methoden zur Entspannung bei stressbedingten Beschwerden. Auch Meditation und Achtsamkeitstraining können einen positiven Beitrag zur Besserung des stressbedingten Schwindels leisten. Bei regelmäßiger Anwendung werden psychisch belastende Situationen in der Regel früher von den Betroffenen wahrgenommen. Sie lernen, besser damit umzugehen und mit Entspannungseinheiten dem erneuten Auftreten von Schwindel durch Stress vorzubeugen.

 

 

Schnelle Hilfe bei Schwindel durch Stress

Die meisten Behandlungsansätze bei Schwindel durch Stress wirken eher langfristig, wie zum Beispiel das Autogene Training oder eine Umstellung des Lebens mit weniger Stress, mehr Sport und gesunder Ernährung. Es gibt jedoch einiges, was Sie selbst gegen den Schwindel durch Stress tun können:

  • so schnell wie möglich hinlegen, hinsetzen oder festhalten, um Stürze zu vermeiden
  • Nackenkompressen: Ein Tuch mit kühlem Wasser tränken, auswringen und für etwa 10-15 Minuten in den Nacken legen
  • mit den Augen einen festen Punkt wie zum Beispiel einen Baum oder ein Haus fixieren
  • ruhig ein- und ausatmen (nicht zu tief und nicht zu hektisch atmen)
  • Schüßler-Salz Nr. 7 als „Heiße Sieben“: 10 Tabletten in einer Tasse mit heißem Wasser auflösen und schluckweise trinken

 

 

 

 

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