Leberwickel zur Unterstützung der Leber bei der Entgiftung

Ein Leberwickel ist ein altbewährtes Hausmittel, welches nicht nur bei Erkrankungen der Leber angezeigt ist, sondern auch hilfreich für gesunde Menschen ist. Der Leberwickel unterstützt die Leber in ihrer Arbeit. Hauptaufgabe der Leber ist die Entgiftung. Wenn man zu viel oder falsch ist oder mal zu viel getrunken hat, ist die Leber gefordert. Aber nicht nur dann: Während des Heilfastens und beim Abnehmen arbeitet die Leber auf Hochtouren. Ein Leberwickel kann dann die Leber bei ihrer Arbeit unterstützen.

 

 

 

So wird der Leberwickel durchgeführt

Ein Handtuch wird mehrfach gefaltet und dann in heißes Wasser getaucht. Vorsicht: Kein kochend heißes Wasser verwenden! Anschließend wird das Handtuch gut ausgewrungen und auf den Bereich der Leber gelegt. Dieser ist auf der rechten Seite unterhalb des Rippenbogens. Eine Wärmflasche oder ein angewärmtes Körnerkissen verstärken die Wärmewirkung. Ein trockenes Wolltuch auf dem Handtuch sorgt dafür, dass die Wärme nicht so schnell entweicht. Je trockener das Handtuch ist, desto länger bleibt es warm. Der Leberwickel bleibt für etwa 45 bis 60 Minuten liegen. Nach dem Entfernen des Handtuchs schließt sich eine Nachruhezeit von circa einer halben Stunde an.

 

 

 

 

Leberwickel – diese Wirkung hat er

Die Kombination von Feuchte und Wärme bewirkt eine bessere Durchblutung der Leber und der Galle. Leber und Galle sind für den Körper immens wichtig, da sie für den Abtransport von schädlichen Stoffen und Stoffwechselprodukten zuständig sind. Sie fördern die Entgiftung des Körpers. Ein Leberwickel unterstützt Leber und Galle bei ihren Aufgaben.

 

 

 


Wie oft kann man einen Leberwickel machen?

Leberwickel können täglich durchgeführt werden. Besonders empfehlenswert ist hier die Mittagszeit, da die Leber während dieser Zeit am aktivsten ist, und Abends vor dem Zubettgehen.

 

 

 

Leberwickel mit Schafgarbe

Anstelle von heißem Wasser kann man auch Schafgarbentee verwenden. Dazu übergießt man 2 EL Schafgarbe mit 300 ml Wasser. Das Wasser sollte nicht mehr kochend heiß sein, sondern auf etwa 80 Grad Celsius abgekühlt sein. Den Schafgarbentee zugedeckt für 20 Minuten ziehen lassen, durch ein Sieb abgießen und dann das Handtuch für den Leberwickel damit tränken. Die Schafgarbe ist eine altbewährte Heilpflanze. Sie wirkt entkrampfend und fördert den Gallefluss.

 

 

 

Wann kann man einen Leberwickel machen?

  • Unterstützung der Leber während einer Heilfastenkur oder beim Abnehmen
  • Leber- und Gallen-Beschwerden
  • Fettleber
  • Menstruationsbeschwerden
  • Verstopfung
  • Unterstützung bei einer Entgiftung
  • Schlafstörungen
  • Nervosität
  • Müdigkeit

 

Bei Entzündungen der Haut im Bereich der Leber sowie bei verstärkten Schmerzen durch die Wärme sollte ein Leberwickel nicht durchgeführt werden. Wenn Sie sich unsicher sind, ob ein Leberwickel für Sie hilfreich sein könnte, kontaktieren Sie einen Arzt oder Heilpraktiker. Sie sollten keinen Leberwickel machen, während der Periodenblutung und bei entzündlichen Erkrankungen von Magen, Darm oder Leber. Schwangere Frauen und Menschen, die bereits an einer Erkrankung der Leber leiden, sollten die Anwendung unbedingt mir ihrem behandelnden Arzt besprechen.

 

 

 

Untersuchung zur Wirksamkeit von Leberwickeln

 

 

 

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